In ein paar Wochen steht zum dritten mal Europas größte Programmatic Marketing Konferenz an: die ProgrammatiCon in Wien. Mit drei Tagen ist dies wohl das größte Fachevent zu datengetriebenem Marketing in D-A-CH.

Vom 10. bis 12. Oktober 2018 geben sich hier wieder die Programmatic Experten die Klinke in die Hand. Unter anderem dabei sind CNN, Google und facebook. Die Konferenz steht ganz unter dem Motto: Denk weiter. Denk datadriven.

Top-Speaker bieten Insights auf der ProgrammatiCon

Top Speakers auf der ProgrammatiConInternationale Top-Speaker werden auf Schloss Schönbrunn in Wien viele Insights, Cases, Trainings und Intensiv-Workshops anbieten.

Am ersten Tag der Konferenz werden Trainings zur Google Marketing Plattform und zum Programmatic Marketing stattfinden, gefolgt von der Konferenz am zweiten Tag mit Vorträgen, Panels und Networking. Dort wird es Insights geben zu Tools und Methoden sowie zu Learnings der Branchenprofis. Am letzten Tag erhalten die Besucher die sogenannten Deep Dives. Das sind praxisorientierte Sessions zu Targeting, Bidding, Deals, Search sowie Dynamic Creatives.

Intensiv Trainings und Deep Dives

Am 10. Oktober und am 12. Oktober bietet die ProgrammatiCon ganztägige Intensiv Trainings und praxisorientierte Intensiv Workshops an. Die Trainings sind für Einsteiger und Anwender empfohlen. Es gibt ein Programmatic Bootcamp für Einsteiger, ein Display und Video Training, ein Google Analytics Training für Programmatic Manager sowie „Programmatic for Lower Budgets & Growth Hacker“.

Die Deep Dives am letzten Veranstaltungstag zielen auf die Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen ab. Das Format der Workshops ist interaktiv und soll Experten-Input ermöglichen, aber auch einen intensiven Austausch hervorbringen. Die Sessions werden folgende Themen behandeln: Targeting and Bidding in Display and Video 360, Programmatic Deals and Media Consolidation, Display Werbemittel richtig konzipieren, Dynamic Creatives, Data Studio für Programmatic Manager und die Google Marketing Platform.

Vorträge, Panels und Networking

Am Haupttag, den 11. Oktober, erfahrt ihr alles zu Insights, Chancen, Herausforderungen, erprobten Lösungen und zu den nächsten Trends. Internationale Branchenprofis und erfahrene Anwender geben unter anderem Auskunft zu Automation und Machine Learning, Programmatic Audio, Personalisierung und Programmatic Creativity, Video und Addressable TV, Media Consolidation und Deal Management sowie Brand Safety und Fraud Detection.

Cognitive Targeting wird vermisst

Beim Durchlesen des Programms ist uns aufgefallen, dass ein Thema jedoch noch vollkommen fehlt: das Contextual bzw. Cognitive Targeting. Klar geht es auf der ProgrammatiCon um Relevanz und zielgruppengerechte Inhalte, aber hierfür benötige ich ja Userprofile, Cookies und auch Keywordlisten. Aber wie funktioniert das Ganze, wenn man diese Punkte weglässt? Ganz einfach: mit Cognitive Targeting.

Beim Cognitive Targeting oder Cognitive Computing schafft es die Künstliche Intelligenz in Echtzeit Situationen zu erfassen und dementsprechend zu agieren. Voraussetzung dafür ist natürlich das Deep Learning oder auch Machine Learning. Durch Erfahrung lernt die Maschine dazu und kann dann lösungsorientiert handeln.

What about Brand Safety?

Überall hört man: Brand Safety, Brand Safety. Auch bei der ProgrammatiCon gibt es Vorträge dazu. Nur mal ganz kurz: Weißt du, was Brand Safety ist? Hier mal ganz kurz knapp – unter Brand Safety versteht man das Ausspielen von Werbekampagnen auf markenkonformen Umfeldern im Internet.

Im digitalen Marketing möchten Werbetreibende möglichst viele potentielle Kunden erreichen. Hier wird aber immer mehr Wert auf Qualität gelegt. Qualitätsmerkmale sind unter anderem eine hohe Sichtbarkeit der Werbung und ein vertrauenswürdiges Umfeld. Die Werbung soll also nur bei Webseitenbeitreibern angezeigt werden, deren Seiten auch sauber sind, damit das Image nicht geschädigt wird.

Wir sind gespannt, ob wir auf der Konferenz etwas zum Thema Cognitive Computing erfahren werden und was es zum Thema Brand Safety neues gibt oder auch nicht. Falls nicht, vielleicht schafft es das Contextual Targeting ja nächstes Jahr zur ProgrammatiCon. Vielleicht sogar als Headline.