Bad Ads, Fehlplatzierung, steigende Kosten, sinkende Conversions – diesem Trend können Sie mit Smart Relevance Advertising entgegenwirken! Wir verraten Ihnen, wie.

Stellen Sie sich vor, Sie investieren über einen klassischen Vermarkter einen hohen fünfstelligen Betrag in die Schaltung von Online Anzeigen. Sie erwarten qualitative Klicks, Besucher und entsprechende Conversions. Doch statt Traffic ergießt sich plötzlich ein Shitstorm über Ihr Unternehmen und Sie werden mit Kritik, Spott und Häme im Netz überschüttet. Ihre Presseabteilung und Unternehmenskommunikation ist nur noch mit Gegendarstellungen und Nutzerbeschwerden konfrontiert. Ein frei erfundenes Szenario, denken Sie? So etwas kann nicht passieren und wieso sollte das passieren?

Die Targetierung von Anzeigen ohne Berücksichtigung des Kontextes, in dem sie geschalten werden, ist oft der Grund für schlechte Qualität der Klicks, für höhere Kosten und für Bad Ads, also Fehlplatzierungen.

Denn Ad-Server funktionieren heute noch nach einem einfachen Prinzip.

Ad-Server Prinzip klassisch

Der Nutzer kommt auf die Website. Die Website fordert beim Ad-Server ein Werbemittel an. Der Ad-Server prüft, um welche URL es sich handelt und steuert das dazugehörige Werbemittel aus. Ein einfacher Prozess, welcher jedoch vollkommen außer Acht lässt, in welchem thematischen Umfeld diese Anzeige dann platziert wird und mit welchem Kontext sich der Nutzer gerade beschäftigt.

Dadurch ist die Gefahr groß, dass:

  • Der Nutzer nicht klickt
  • Der Nutzer klickt, aber nicht zur Zielgruppe gehört und somit auch nicht konvertiert
  • Die Anzeige in einem falschen inhaltlichen Umfeld ausgesteuert wird und Ignoranz bis Verwirrung oder gar Entrüstung erfährt, was sich schlussendlich negativ auf die Marke auswirken kann

Die Lösung: Semantisches Targeting

Was wäre nun, wenn der Ad-Server erkennt, in welchem kontextuellen Umfeld eine Anzeige geschaltet werden soll? Wenn er weiß, ob die umgebenden Informationen positiv oder negativ für die Marke sein können? Wenn klar ist, welche Anzeige am besten zu Situation des Nutzers passt, ohne jedoch auf eine Cookie oder andere personenbezogenen Daten angewiesen zu sein?

Das würde bedeuten, dass der Nutzer eine Anzeige sieht, die exakt auf seinen aktuellen Bedarf zugeschnitten ist und die perfekt zum Kontext des Seiteninhaltes passt, den er sich gerade konsumiert.

Das wiederum hätte zur Folge, dass er sich angesprochen fühlt, die Anzeige als ergänzenden Content zur Seite wahrnimmt, klickt und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch konvertiert. Da er auch nicht immer dieselbe Anzeige sieht, wie es heutzutage z. B. bei Amazon-Anzeigen der Fall ist (ich habe einen Schirm gekauft und werde nun wochenlang mit Anzeigen über Schirme beglückt), fühlt er sich auch nicht belästigt oder gar verfolgt.

Geht nicht, denken Sie? Geht doch!

Smart Relevance Advertizing

 

Smart Relevance Advertising

Die Lösung ist so einfach wie komplex. Der Server übermittelt die angefragte Website an den SRA-Crawler. Dieser untersucht den Inhalt der Seite mittels einer echten semantischen Analyse auf Basis von Linguistik, Disambiguation und verschiedenen anderen Technologien des Natural Language Processing. Er erkennt den Kontext des Inhaltes und bringt diese Themenkonzepte mit den vorgegebenen Konzepten zum Werbemittel in Einklang. Er erkennt auch auf Basis der Sentimentanalyse und Ausschlusskriterien, ob die Anzeige vom Thema und der Stimmung zur angeforderten Inhaltsseite passt. Erst dann steuert er die Anzeige aus.

Et voila – was bleibt, ist eine saubere, auf den Nutzer und den kontextuellen Inhalt zugeschnittene Anzeige, die weder auf Cookies basiert (EU-Cookie-Law-konform), noch störend für den Nutzer oder gar imageschädigend für das Unternehmen wirkt.

Zusammengefasst bietet SRA damit folgende Vorteile:

Smart Relevance Advertizing - Vorteile

Jan Pötzscher leitet und verantwortet als Head of Account Management die Kundenprojekte. Als erfahrener Blogger und Social SEO Experte bringt er sich zu dem auch fachlich in interne und externe Projekte mit ein.