Heute wird das letzte Türchen des Adventskalenders geöffnet. Wir haben in dieser Übersicht alle 24 Inhalte aus unserem semcona Adventskalender mit interessanten Fakten aus der Welt der Künstlichen Intelligenz zusammengestellt.

1. Dezember

Alle sprechen von Big Data, als wäre es DIE Erfindung unserer heutigen Zeit. Doch falsch gedacht. Die Wurzeln von Big Data liegen viel tiefer. Die Geschichte von Big Data beginnt eigentlich schon 18.000 vor Christus, als die Menschen mit ersten Aufzeichnungen begannen. Seit 2.400 vor Christus gibt es bereits Bibliotheken. Doch bis dann die Rechenkapazitäten zur Verfügung standen, um diese Mengen an Daten auch auszuwerten, dauerte es bis zur Mitte bzw. zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Folgende Präsentation gibt einen wunderbaren Einblick in die Geschichte von Big Data: A Brief History of Big Data de Bernard Marr

2. Dezember

Jan Pötzscher: „Ich freue mich auf die Herausforderung, mehr Unternehmen von Semantik und Context Marketing zu überzeugen.“

3. Dezember

„Big Data“ ist wohl das mit Abstand beliebteste Buzzword des Jahres. Man kommt kaum an einem Marketing-Artikel vorbei, der nicht davon spricht, dass Use Cases gefunden werden müssen, wie Big Data dazu beitragen kann, die Digitale Transformation innerhalb des Unternehmens voranzutreiben. Doch wie es für Buzzwords typisch ist: Diejenigen, welche den Begriff verwenden, können ihn meist nicht erklären. Big Data ist meint weit mehr als „große Datenmengen“. Viel mehr geht es auch darum, zu verstehen, wie diese Datenmengen entstehen, wie man sie auswerten kann und welche Mehrwerte dadurch geschaffen werden können. Dieses kurze Video gibt einen schönen, kurzen Überblick.

4. Dezember

„Without big data analytics, companies are blind and deaf, wandering out onto the web like deer on a freeway.” (Geoffrey Moore, author and consultant)

Das Zitat kennzeichnet wunderbar den aus unserer Sicht gefühlten Status quo in Deutschland. Unternehmen wissen, sie müssen irgendwas mit Big Data machen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Deshalb werden oft blind irgendwelche Daten gesammelt – frei nach dem Motto „Was man hat, das hat man.“ Eine konkrete Strategie fehlt jedoch meist. Doch nur wenn man die Daten wirklich intelligent nutzt und sie analysiert, sich konkrete Ziele setzt und die Daten in die Unternehmensstrategie einfließen lässt, hat man auch langfristig etwas davon. Aus diesem Grund sprechen wir statt von „Big Data“ auch viel lieber von „Smart Data“.

5. Dezember

„Big Data“ ist kein abstraktes Konstrukt aus der Online-Marketing-Welt, sondern betrifft prinzipiell jeden. Folgende Infografik zeigt auf, in welchen Bereichen des täglichen Lebens Big Data schon heute eine sehr große Rolle spielt.

”Infografik

(Bildquelle: vouchercloud.de)

6. Dezember

Wir wünschen euch alles Liebe zum Nikolaustag!

semcona wünscht einen frohen Nikolaus

PS: Kennt ihr eigentlich schon Google’s Santa Tracker? Dort werden jeden Tag niedliche Mini-Spielchen und witzige Facts rund um das Weihnachtsfest veröffentlicht. Schaut mal rein, es lohnt sich auf alle Fälle!

7. Dezember

Big Data Statistiken sind schon beeindruckend. Wer hätte gedacht, dass heutzutage aller 2 Tage so viele Daten erstellt werden, wie vom Beginn der Zeitrechnung bis 2003? Diesen und 24 andere spannende Fakten findet ihr in der folgenden Präsentation: Big Data – 25 Amazing Facts Everyone Should Know from Bernard Marr

8. Dezember

Wege aus der AdBlocker-Misere

 

9. Dezember

Bilderkennung ist eines der großen Themen, wenn es um Künstliche Intelligenz geht. Doch wie lernt eigentlich eine Maschine zu verstehen, was auf einem Bild zu sehen ist? Fei-Fei Li beschreibt in ihrem TED-Vortrag sehr anschaulich, wie sie mit ihrem Team und einer Datenbasis von 15 Millionen Fotos den Computern das „Sehen“ beigebracht hat. Dabei vergleicht sie das Lernen der Künstlichen Intelligenz mit dem Lernen von Kleinkindern. Auch diese müssen zunächst verstehen, was zum Beispiel eine Katze oder einen Hund kennzeichnet um diese dann wiederzuerkennen. Erst später wird das Wissen detaillierter, so kann dann ein Dackel von einem Bernhardiner unterschieden werden.

10. Dezember

„Machine intelligence is the last invention that humanity will ever need to make.“ (Nick Bostrom, Schwedischer Philosoph)

Ein Zitat, das uns gleichzeitig fasziniert, wie auch nachdenklich macht. Was kommt eigentlich nach der Künstlichen Intelligenz – können wir uns das heute überhaupt schon vorstellen? Werden Roboter in 20-30 Jahren ein selbstverständlicher und gleichberechtigter Partner in unser aller Arbeitswelt sein? Werden Roboter zukünftig leitende, kreative Aufgaben übernehmen können? Welche Rolle spielt dann noch eigentlich der Mensch als Erfinder und Kreativer? Und welche Rolle spielt dann noch die Ethik, wer gibt Normen und Regeln vor – Mensch oder Maschine? All das sind Fragen, auf die wir heute keine Antwort geben können bzw. auch nicht wollen. Wir wollen euch an dieser Stelle nur zum Nachdenken und Philosophieren anregen.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein ruhiges und besinnliches 3. Adventswochenende!

11. Dezember

1950 wurde der Begriff „Artificial Intelligence“ das erste Mal benutzt. Seitdem ist viel passiert. In diversen Branchen sind Anwendungen enstanden, haben sich verändert und sind teils auch schon wieder verschwunden. Doch egal ob im Bereich Automotive, Finanzen oder Gesundheit – künstliche Intelligenz ist aus unserem Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Folgende Infografik zeigt wunderbar den Entwicklungsprozess von Use Cases für Künstliche Intelligenz in verschiedenen Branchen auf: AI Then & Now from Narrative Science

12. Dezember

In Zeiten von Big Data und Usern, die gern ihr ganzes Leben ins Netz stellen, ergeben sich für Analysten ganz neue Möglichkeiten. Gerade Facebook ist ja bekannt dafür, als „Datenkrake“ sehr viele Daten zu speichern bzw. auch öffentlich zugänglich zu machen. Der Datenjournalist David McCandless hat sich dies zunutze gemacht und analysiert, wann die meisten Beziehungen auseinander gehen. Dafür wertete er über 10.000 öffentlich gepostete Status-Updates aus. Das überraschende Ergebnis: Neben der Zeit kurz vor dem Springbreak gibt es etwa 2 Wochen vor Weihnachten die meisten Trennungen.

Was lernen wir daraus? Nun ja, vielleicht sollte man auch in der hektischen Vorweihnachtszeit dem Partner genug Aufmerksamkeit schenken und sich nicht darüber streiten, wer wann wo welchen Teil der Familie besucht. Und wenn das doch so sein sollte, vielleicht muss man den Beziehungskonflikt nicht öffentlich auf Facebook austragen.

Insgesamt zeigt die Analyse jedoch, dass es in Zeiten von Big Data unendliches Potenzial gibt. Es liegt an uns, Use Cases zu schaffen und aus „Big Data“ „Smart Data“ zu machen und diese nutzenstiftend einzusetzen.

facebook breakups

(Bildquelle: http://mathiasmikkelsen.com/)

13. Dezember

Die Digitale Transformation ist bereits heute ein großes Thema in vielen Unternehmen. Mit allem, was wir heute tun, legen wir so den Grundstein für die Zukunft. Denn die Zukunft ist nun mal digital, smart und vernetzt. Doch was genau bedeutet eigentlich Zukunft und welche Technologien werden die nächsten 5 Jahre prägen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die folgende Präsentation: Digitale Transformation: Technologie und Mensch – die nächsten 5 Jahre von Microsoft Österreich

14. Dezember

Begriff der Woche: Programmatic Advertising

15. Dezember

Der schwedische Philosoph Nick Bostrom ist mit seinem Satz „“Machine intelligence is the last invention that humanity will ever need to make.“ bekannt geworden. Man kann ihn verschieden auslegen. Zum einen, kann es positiv sein, dass Künstliche Intelligenz immer mehr in unserem Alltag integriert ist, uns Aufgaben abnimmt und „mitdenkt“. Andererseits muss man sich der Frage stellen, was passieren würde, wenn die Künstliche Intelligenz plötzlich intelligenter ist als wir Menschen. Ist dies erstrebens- oder doch eher vermeidenswert? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Nick Bostrom in dieser faszinierenden TED-Session. Viel Spaß damit!

16. Dezember

„Big Data is Not About the Data!“
(Gary King, Albert J. Weatherhead III University Professor, Harvard University)

Mit diesem Satz spricht uns Gary King aus dem Herzen. Es geht bei Big Data nicht darum, einzelne Datensätze zu sammeln und auszuwerten. Viel mehr geht es darum, dass sich durch die technischen Möglichkeiten (z. B. erhöhte Speicherkapazitäten, hohe Rechenleistungen, performance-optimierte Analysetools, hohe Bandbreiten, ständig verfügbares Internet, …) die gesamte Gesellschaft verändert. Es ist an der Zeit, Arbeitsweisen zu überdenken, Prozesse neu zu gestalten, Kooperationen neu zu organisieren und seine Produkte bzw. Dienstleistungen sowie das ganze Unternehmen an sich an diese neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Und zwar schnell und dennoch gleichzeitig strategisch und nachhaltig.

17. Dezember

Dass Google auf Semantik setzt und dafür „RankBrain“ zum Einsatz kommt, ist den meisten bekannt. Doch was steckt genau hinter dem Algorithmus und warum liefert er bessere Ergebnisse als beispielsweise der PageRank-Algorithmus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgende Infografik:

18. Dezember

Mit dieser Infografik zu ein paar witzigen Weihnachts-Facts, die ihr garantiert noch nicht kanntet, wünschen wir euch einen schönen 3. Advent!


Created by smava

19. Dezember

Automatisierte Kommunikation ist ein weiterer wichtiger Aspekt von Künstlicher Intelligenz. Bereits heute schreiben Bots kurze Newsberichte oder twittern selbstständig. Doch Chatbot ist nicht gleich Chatbot. So ist beispielsweise zwischen universell einsetzbaren, selbstlernenden sowie nur themenspezifischen Bots zu unterscheiden. Wo Bots bereits heute regelmäßig eingesetzt werden und wie zukünftig ihr Einfluss auf unsere Arbeitswelt aussehen könnte, zeigt diese Präsentation: Futuregram #.03 – Chatbots from TRENDONE GmbH

20. Dezember

Begriff der Woche: Disambiguierung

21. Dezember

Je mehr wir uns mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen und je mehr diese unseren Alltag prägt, desto mehr müssen wir uns mit dem Thema Ethik beschäftigen. Eine der wichtigsten Fragen ist nicht mehr, was wir mit Künstlicher Intelligenz erreichen können, sondern was und wie wir es erreichen wollen. Die technische Machbarkeit ist heute fast nur noch durch unsere Kreativität begrenzt. Denkbar ist zunächst prinzipiell alles. Viel wichtiger wird, dass wir uns damit auseinander setzen, welche gesellschaftlichen Veränderungen sich durch den Umgang mit KI ergeben. Könnte es zum Beispiel sein, dass Roboter irgendwann intelligenter als der Mensch werden? Was passiert dann, geben sie uns die Normen und Regeln unserer Verhaltensweisen vor? Die Wissenschaftlerin Zeynep Tufekci ist überzeugt davon, dass wir den Maschinen nicht komplett die Kontrolle über unser Leben geben dürfen. Im Gegenteil: Durch die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz muss der Mensch mehr als je zuvor Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen und in gewisser Weise auch die KI „kontrollieren“.

22. Dezember

„It used to be top down, where companies would go out and conduct a survey and collect data. Now we are walking around with devices that log everything we like, picture we take, stores we visit. You don’t have to go out and find data, now it is coming to us.“
(Jake Porway, Machinea Learning & Technology Enthusiast)

Das Zitat ist auf zweierlei Weise faszinierend. Zum einen zeigt es, welche Chancen Marketer heute haben. Statt gestützter Marktforschung können sie über Social Media Analysen sowie Tracking-Tools ungestütztes Nutzer-Feedback zu ihren Produkten und Dienstleistungen bekommen. Wer die immer größer werdende Datenmenge durch semantische Auswertung dann auch noch handhaben kann, hat ein mächtiges Werkzeug an der Hand – sowohl fürs Marketing, als auch für die Produkt- und Unternehmensentwicklung.

Andererseits zeigt das Zitat auch, was wir heute teilweise unbewusst an Daten über uns preisgeben. Wie schnell ist z. B. eine Mobile App installiert, ohne genau zu prüfen, auf welche Daten (z. B. Standort, Kontakte, Fotos etc.) sie zugreifen möchte? Auch in sozialen Netzwerken werden häufig private Daten veröffentlicht, wie z. B. Fotos der eigenen Kinder oder Standorte. In Zeiten von Big Data und Big Data Analysen sollte jeder sehr genau darüber nachdenken, was er bewusst und unbewusst von sich preisgeben möchte.

23. Dezember

„Machine Learning“ ist eins der Buzzwörter, wenn es um Künstliche Intelligenz geht. Folgende Infografik zeigt auf, woher der Begriff stammt, wie er definiert wird und wie Machine Learning eigentlich funktioniert.

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(Bildquelle: Futurism.com)

24. Dezember

Wir wünschen euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

semcona Weihnachten

Daniela Kloth verantwortet als Head of Marketing die konsequente Ausrichtung der semcona GmbH mit ihren Smart Relevance Solutions an den Bedürfnissen des Marktes. Als erfahrene Medienmanagerin verfügt sie über umfangreiches Know-how im Onlinemarketing, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Bereich Social Media Marketing. Im semcona Blog beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen Context Marketing, Cognitive Computing sowie Smart Data.